Mittwoch, 7. Februar 2018

Quarkcreme mit Beeren-Kompott

Am Sonntag essen wir ja fast immer mit der Familie unserer Tochter zusammen. Dann gibt es natürlich auch immer eine Nachspeise. Meine Enkeltöchter mögen sie zwar meist nicht, sie sind ihnen wahrscheinlich nicht süß genug. Die "Große" probiert sie aber wenigstens.

Im eigentlichen Resept waren ja frische und Tiefkühl-Cranberrys angegeben. Beides habe ich aber nicht bekommen. Somit habe ich mich für eine Beerenmischung aus dem Froster entschieden.
Dies war eine gute Alternative.



Zutaten für 4 Personen
600 ml Cranberrysaft
6 gestr. EL Speisestärke
160 g Zucker
300 g Cranberrys (frisch oder tiefgefroren)
(ich 300g rote Beerenfrüchte, tiefgefroren)
1 Vanilleschote
750 g Speisequark (40 % Fett i. Tr.)
200 g Schlagsahne

Zubereitung
  • 6 EL Cranberrysaft und Stärke verrühren
  • restlichen Cranberrysaft und 60 g Zucker in einem Topf aufkochen
  • angerührte Stärke einrühren und erneut aufkochen
  • Cranberrys (rote Beerenfrüchte) unterrühren und erhitzen
  • Kompott in eine Schüssel füllen und auskühlen lassen
  • Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem Messerrücken herauskratzen
  • Quark, 100 g Zucker und Vanillemark verrühren
  • Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben
  • Quarkcreme und Kompott abwechseln in Gläser schichten
  • schon fertig

Dienstag, 6. Februar 2018

Überbackene Gemüse-Pfannkuchen mit Schinken

Pfannkuchen sind bei uns eigentlich Eierkuchen. Man kann sie süß oder aber auch herzhaft zubereiten.
Heute habe ich sie mal mit Schinken und Gemüse gefüllt, aufgerollt und in eine Auflaufform gegen. Anschließend mit Käse überbacken. Lecker.

Wenn keine Kinder mit essen, kann ruhig etwas Schärfe in Form von Chili an die Tomatensoße geben.


Zutaten für 4 Personen
2 Eier
250 ml Milch
Salz
125 g Mehl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2-3 Stiele Thymian
2 EL Öl
1 Dose stückige Tomaten (425 ml)
200 ml Gemüsebrühe
1 Teel Zucker
Pfeffer
300 g Möhren
300 g Zucchini
175 g gekochter Schinken in Scheiben
100 g Goudakäse

Zubereitung:
  • Eier, Milch und 1 Prise Salz in einer Schüssel verrühren
  • Mehl zur Eier-Milch-Mischung geben, zu einem glatten Teig verrühren und zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen
  • Zwiebel schälen und fein würfeln
  • Knoblauch schälen und fein hacken
  • Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen
  • etwas Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Thymian darin unter Rühren glasig dünsten
  • mit Tomaten und Brühe ablöschen
  • mit Salz, Zucker, evtl Chili und Pfeffer würzen
  • unter gelegtlichem Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen
  • Möhren schälen
  • Zucchini putzen und waschen
  • Gemüse in dünne Scheiben hobeln
  • Möhren in kochendem Salzwasser ca. 1 Minute blanchieren, nach einer 1/2 Minuten die Zucchini zugeben
  • abgießen und kalt abschrecken
  • etwas Öl in einer kleinen Pfanne (20 cm Durchmesser) erhitzen
  • 1/4 des Teiges hineingeben und von beiden Seiten goldbraum backen
  • nacheinander so 4 Pfannkuchen backen
  • etwas abkühlen lassen und neben einander auf die Arbeitflächen legen
  • gleichmäßig mit Schinken belegen
  • je zwei Pfannkuchen mit Möhren- und je 2 mit Zucchinischeiben belegen
  • aufrollen und dritteln
  • Soße nochmals abschmecken und 2/3 in die Auflaufform füllen
  • Röllchen mit der Schnittkante nach oben in die Form setzen, restliche Soße darüber verteilen
  • Gouda reiben und über die Röllchen streuen
  • im vorgeheizten Backofen 20 - 25 Minuten backen

Montag, 5. Februar 2018

Im Ofen gebackenes Wurzelgemüse

Der Herbst und auch der Winter ist genau die richtige Zeit für im Ofen gebackenes Wurzelgemüse.
Zu den Gemüsesorten gehören Rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzel und Möhren. Etwas geriebener Meerrettich würde sicherlich auch gut schmecken.
Der Arbeitsaufwand ist, bis auf das Gemüse putzen, auch recht gering. Das Gemüse brutzelt alleine im Ofen.
In einigen Geschäften gibt es die Wurzelmischungen schon fertig abgepackt. Ich würde sie mir aber lieber in den Gemüsekisten selbst zusammenstellen.

Bei uns gab es keine Kartoffeln dazu, lediglich jeder zwei Bouletten.

















Zutaten für 4 Personen
1 kg gemischtes Wurzelgemüse
2 EL Olivenöl
3 EL Honig
1 Apfelsine
8 Thymianzweige
Salz
Pfeffer

Zubereitung
  • Wurzelgemüse schälen und in grobe Stücke schneiden
  • Rote Bete ca. 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren und in einem Sieb abtropfen lassen
  • Wurzelgemüse in einer Mischung aus Olivenöl, Honig und Apfelsinensaft wenden und in eine feuerfeste Form geben
  • mit Salz und Pfeffer würzen und die Thymianzweige dazu legen
  • wer mag, reibt sich noch etwas frischen Meerrettich dazu
  • Wurzelgemüße ca. 40 Minuten bei 190 Grad im Ofen goldfarben backen

Mittwoch, 31. Januar 2018

Kartoffel-Wurst-Eintopf

Der klassische Kohlrüben-Eintopf, so wie ich ihn kenne, besteht aus Kohlrübe (Steckrübe), Gänseklein, Kartoffeln und viel Majoran und Pfeffer.
Heute habe ich mal eine andere Variante für euch. Lecker, genau richtig für dieses Schmuddel-Wetter.


Zutaten für 4 Personen
ca. 1 kg Steckrübe
2 Zwiebeln
frischer Thymian
600 g Kartoffeln
300 g Kabanossi
Öl
Salz
Pfeffer
Zucker
1/2 Becher Schlagsahne
Gemüsebrühe, instant
1/2 Bund Schnittlauch
50 g ger. Gouda

Zubereitung
  • Steckrübe schälen, waschen und würfeln
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln
  • Thymian waschen und die Blättchen abzupfen
  • Kartoffeln schälen, waschen und würfeln
  • Wurst in Scheiben schneiden
  • etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Wurst darin kräftig anbraten, herausnehmen
  • Steckrübe, Zwiebeln und Kartoffeln im heißen Bratfett anbraten
  • Wurst und Thymian zufügen
  • mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen
  • mit Sahne und Wasser ablöschen, das Gemüse sollte nicht ganz bedeckt sein
  • aufkochen und mit Gemüsebrühe abschmecken
  • alles zugedeckt ca. 40 Minuten kochen
  • Käse reiben, in den Eintopf rühren und darin schmelzen
  • nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Schnittlauch in Ringe schneiden und nach dem Anrichten auf die Suppe streuen.

Dienstag, 30. Januar 2018

Grünkohl-Knödel mit Speckstippe und Kalbskotlett

Eigentlich ist es nicht verstehen. Es ist Winter und eigentlich müsste man doch frischen Grünkohl immer wieder zu kaufen bekommen.
So ist es aber leider nicht. Um die Weihnachtszeit gab es ihn  öfter, aber jetzt ist es Glückssache. Dann greife ich natürlich zu.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass die meisten lieber auf Grünkohl im Gals oder auch Tiefkühlware zurückgreifen.
Dabei ist der Kohl doch so vielseitig. Man kann Gemüse-Chips daraus machen oder auch einen Flammkuchen damit belegen.
Ich habe ihn für Knödel verwendet.
Dazu gab es ein schönes dickes Kalbkotelett, welches ich im Backofen gegart habe.

Für zwei Personen braucht man natürlich weniger Zwiebel und Speck, dass liegt im eigenen ermessen



Zutaten für ca. 18 Knödel (die restlichen Knödel habe ich eingefroren)
250 g frischer Grünkohl
6 Zwiebeln
Butter
Salz
Pfeffer
Muskat
3/4 l Milch
375 g Hartweizengrieß
3 Eier
100 g geriebener Bergkäse
125 g geräucherter, magerer Speck
Öl

für zwei Personen ein großes dickes Kalbskotlett

Zubereitung
  • den Kohl putzen, waschen, in grobe Stücke schneiden und ca. 3 Minuten blanchieren
  • abgießen, kurz abschrecken, mit den Händen ausdrücken und fein hacken
  • 1 Zwiebel schälen, fein würfeln
  • etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten
  • Kohl zufügen, 4-5 Minuten mitdünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist
  • mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und vom Herd nehem
  • Milch mit 2 EL Butter und 1 Teel Salz in einem Topf aufkochen, Grieß auf einmal zufügen und so lange kochen bis sich ein Kloß bildet, der sich vom Topfboden löst
  • in eine Rührschüssel geben und sofort 1 Ei und Grünkohl unter die heiße Masse rühren
  • Knödelmasse etwas abkühlen lassen und die restlichen Eier und zum Schluss den Käse unterrühren
  • mit angefeuchteten Händen ca. 18 Knödel formen
  • Portionsweise in reichlich kochendes Salzwasser geben, kurz aufkochen lassen, dann zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten ziehen lassen
  • den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen
  • ein Backblech mit Backpapier belegen
  • das Fleisch waschen, trocken tupfen
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten
  • auf das Backblech legen, salzen und pfeffern, 
  • 15 Minuten im vorgeheizten Ofen braten
  • am Ende der Bratzeit in Alufolie wickeln und ca. 5-10 Minuten ruhen lassen
  • für die Speckstippe Zwiebel in Ringe schneiden
  • Speck fein würfeln
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, Speck darin knusprig braten und herausnehmen
  • Zwiebelringe im heißen Speckfett goldbraun braten und Speck wieder zufügen
  • das Fleisch aus der Alufolie nehmen und in Scheiben schneiden
  • die Knödel aus dem Wasser heben und abtropfen lassen
  • Fleisch, Knödel und Speckstippe zusammen auf vorgewärmten Tellern anrichten



Montag, 29. Januar 2018

Chicorée-Paprika-Gemüse mit Kartoffelpüree

Chicorée ist ja nun nicht jedermanns Sache. Meines eigentlich auch nicht. Als Salat mit Madarinen und einer Joghurt-Soße ist er ganz okay. Vor einigen Tagen hatte ich dann Chicorée überbacken gemacht.
Der Chicorée war in Parmaschinken eingewickelt und mit einer Käse-Bechamel-Soße überbacken. Hört sich doch lecker an. Dazu muss man den Chicorée aber wirklich lieben.

Mein heutiges Gericht ist aber wirklich lecker und schmeckt wahrscheinlich auch den Menschen die Chicorée nicht mögen. so auch mir.


Zutaten für 4 Personen
1,2 kg mehligkochende Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Muskat
100 g grüne Oliven (ohne Stein)
50 g Feldsalat
2 rote Paprikaschoten
4 Kolben Chicorée (ca. 800 g)
3 El Olivenöl
300 ml Milch
4 EL Butter

Zubereitung
  • Kartoffeln schälen, waschen und eventuell halbieren
  • zugedeckt in kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten garen
  • inzwischen Oliven fein hacken
  • Salat verlesen, waschen und gut abtropfen lasen
  • Paprika putzen, waschen, in Streifen schneiden
  • Chicorée putzen, waschen, halbieren, Strunk herausschneiden
  • Chicorée in breite Streifen schneiden
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Paprika darin ca. 3 Minuten kräftig braten
  • Chicorée weitere 4 Minuten mitbraten
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • Oliven unterrühren
  • Kartoffeln abgießen, Milch und Butter zugeben und zu Püree stampfen, mit Salz und Muskat abschmecken
  • Salat unterheben
  • Chicorée-Gemüse und Kartoffelstampf zusammen anrichten

Freitag, 26. Januar 2018

Träumchen schwarzwälder Art

Rezepte für Nachspeisen kann man, so glaube ich, nie genug haben. Die Familie möchte ja nicht nur Schoko-, Vanillepudding und co. als Nachspeise serviert bekommen.
Abwechslung ist angesagt.
Vielleicht wäre es ja was für euch zum Wochenende. Alle fanden die Nachspeise super lecker.


Zutaten für 4 Portionen
1 Glas (370 ml) Sauer-Kirschen
1 gestrichener EL Speisestärke
2 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Packung Brownie
200 g Schlagsahne
150 g Crème fraîche
1 EL Zucker
2 EL Kirschwasser
2 EL Nuss-Nougat-Creme

Zubereitung
  • Kirschen abtropfen lassen, Saft dabei auffangen
  • Stärke mit 5 EL Saft glatt rühren
  • restlichen Saft mit 1 Päckchen Vanillin-Zucker in einem Topf aufkochen
  • vom Herd ziehen und angerührte Stärke einrühren
  • unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen
  • Kirschen untermischen und auskühlen lassen
  • 125 g Brownie in kleine Würfel schneiden
  • Sahne und Crème fraîche mit 1 Päckchen Vanillin-Zucker und Zucker in einen hohen Rührbecher geben
  • mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen
  • zum Schluss Kirschwasser unterrühren
  • Browniewürfel, bis auf 2-3 Stück zum Verziehren, in vier Gläser verteilen
  • Kirschen, bis auf einige zum Verziehren, daraufgeben
  • Sahne-Mix in einen Spritzbeutel füllen und daraufspritzen
  • Nougat-Creme in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen und auf der Sahne verteilen
  • mit den beiseitegestellten Kirschen verzieren
  • Browniestückchen darüberbröseln.

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